Anpassen der Festplattengröße

Hinweis

Achtung: Dies ist noch eine unvollständige Beschreibung

Hast du die vorbereiteten VMs in die jeweilige Virtualisierungsplattform importiert, so weisen die virtuellen Festplatten der VMs noch die Größen auf, die nicht auf deine schulische Situation und Bedürfnisse bzw. auf deine IT-Infrastuktur angepasst sind.

Nachstehende Übersicht zeigt dir, die voreingestellten HDD-Größen in den VMS und die empfohlenen Größen bei produktivem Betrieb der lmn7. Letzteres hängt von der Größe der Schule und deinen Anforderungen ab.

Bei Ablage von mehreren Images für die linuxmuster Clients ist es zu empfehlen, hier deutlich mehr HDD-Speicher für die Server VM zuzuordnen.

VM Anzhal HDDs Festplatten
Standard/Default (VM) Empfohlen
server lmn7 2 HDDs

hdd1: 25GB

hdd2: 100GB

150GB+

1000GB+

docker lmn7 1 HDD 100GB 200GB+
opsi lmn7 1 HDD 100GB 500GB+
OPNSense lmn7 1 HDD 50GB 200GB+

Übersicht zum Vorgehen

Folgender Ablauf zur Anpassung der Festplattengrößen ist einzuhalten:

  1. In der Virtualisierungsumgebung ein Snapshot der VM ausführen. Auf diesen Stand kannst du zurückkehren, sofern bei den nachfolgenden Schritten etwas nicht funktioniert.
  2. In der Virtualisierungsumgebung die HDDs der VM erweitern.
  3. In der jeweiligen VM das LVM mit lvextend erweitern.
  4. In der jeweiligen VM die Partitionsgrößen mit resize2fs anpassen.
  5. Reboot der jeweiligen VM und Größen erneut überprüfen.

Hinweis

Die VM der OPNSense benötigt bei der Anpassung ein etwas anderes Vorgehen, da hier ein BSD Linux zum Einsatz kommt. Die entsprechenden Hinweise finden sich im entsprechenden Abschnitt

Anpassung Hypervisor

Starte nun mit Punkt 1, indem du nachstehend deine eingesetzte Virtualisierungsumgebung auswählst und gemäß der Dokumentation die Festplattengröße deiner VMs im Hypervisor anpasst.

Vorbereiten der Proxmox-Festplatten
follow_me2proxmox-hd
Vorbereiten der XCP-ng-Festplatten
follow_me2xcp-ng-hd
Vorbereiten der KVM-Festplatten
follow_me2kvm-hd

Anpassung VMs

Passe nun die Größe der Festplatten in den VMs selbst wie nachstehend beschrieben an.